GESCHICHTE

 
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Menschliche Besiedlungen gab es schon in der Latènezeit auf dem Gebiet von Meran. Eine alte Geschichte, die die römische Siedlung und dann die Herrschaft der Grafen von Tirol gesehen hat, so dass die Stadt wirtschaftlich, logistisch und touristisch wichtig geworden ist und 1855 wurde Meran Kur- und Touristenort, berühmt für das Klima, die Kultur und das Vergnügen.

Die Römer nannten das Gebiet Maia und der existiert immer noch, um wunderbare Ortsteile der Stadt wie der heutige Obermais. Die römische Kolonisierung hielt ungefähr vier Jahrhunderte von 1. Jahrhundert n.Chr. bis 400. In diesen Zeitraum wurde eine befestigte spätrömische Siedlung auf dem Gebiet des Zenoberg gebaut.

Später wurde das Gebiet christianisiert und wurden einige Kirchen gebaut, wie z.B. St. Peter – Gratsch, die wahrscheinlich eine der ersten der Stadt ist. Es waren die Grafen von Tirol, die in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts Meran eine Marktsiedlung werden machten. Die Mehrheit der Gebäude wurde unter Albert III. Graf von Tirol und Meinhard II. von Tirol-Görz gebaut. Einige der wichtigsten Monumente sind die Laubengängen des Stadtzentrums und der Pulverturm, so genannt denn er wurde von 15. bis 18. Jahrhundert als Lager für Schießpulver, Munitionen und Sprengstoff verwendet.

< style=”text-align: justify;”>Es war vor allem Leopold III. von Habsburg, 1365 Graf von Tirol geworden, der durch gezielte Privilegien die Handelsentwicklung der Stadt half.

1420 zog die Landesherren von Tirol nach Innsbruck um, außerdem wurde die landesfürstliche Münzprägestätte, die seit 1274 in Meran war, verlegt. Das schwächte die Stadt, die nur eine Provinz wurde. Lange Zeit verlor Meran seine Vorrangstellung und seine Bedeutung als Wirtschaftszentrum, bis Andreas Hofer, Anführer der Tiroler Aufstandsbewegung von 1809 gegen die bayerische und französische Besetzung von Napoleon, die seit 1805 Herren der Tirols waren. Die Freiheitskämpfer wurden wegen der zahlenmäßigen Überlegenheit von den bayerisch-französischen Truppen Napoleons geschlagen und Hofer wurde prozessiert und erschossen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt berühmt als Kur- und Fremdenverkehrsort. Viele namhaften Gästen aus Politik und Kultur kamen für das milde Klima und die Therme. Sehr wichtig war Johann Nepomuk Huber, der Leibarzt der Fürstin Mathilde von Schwarzenberg, der die Heilkräfte des Klimas, der Milch-, Molken- und Traubenkur und der nahen Mineralquellen bestätigte. Auch das Kurhaus, das im Jahr 1874 gebaut wurde, half die Entwicklung der Stadt als Kur- und Fremdenverkehrsort und viele Persönlichkeiten wie Elisabeth und Franz Kafka kamen nach Meran.

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