STADTZENTRUM

 
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Einmal gab es vier Stadttore, die ins Stadtzentrum Meran führten, heute nur drei sind übrig. Das vierte, das Ultner Tor, das zum gleichnamigen Tal führt, ist seit 1181 nicht mehr erhalten, während die anderen sind immer noch die Eingänge von dem Fluss, von Bozen und von Vinschgau.

Das Passeier Tor, wo man Überreste der alten Wehrmauer der Stadt immer noch sehen kann, ist führt die Straße nach Dorf Tirol und ins Passeiertal. Das Tor ist nach dem Fluss Passer genannt, der Nebenfluss der Etsch ist. Über die Passer wurden schöne Brücken erbaut, wie z.B. die Postbrücke oder den Steinerne Steg (1617), der ältesten der Stadt. Das Bozner Tor führt zum Fluss, wo man viele Sehenswürdigkeiten wie das Kurhaus, die Gilfpromenade, den Zenoberg und den Pulverturm bewundern kann.

Außerdem muss man die Laubengasse sehen, die mitten in Stadtzentrum ist und im 13. Jahrhundert gebaut war. Mit einer Länge von 400 Metern sind die Meraner Lauben die längsten in ganz Südtirol. Diese wunderbare Promenade ist von kleinen Balkonen, Hinterhöfen, Torbögen, Erker und zahlreichen und farbigen Details bereichert; außerdem finden die Besucher hier zahlreiche kleine Boutiquen und Läden, dazwischen viele Restaurants und Cafés.

Die Laubengasse verbindet den Kornplatz, der früher der Markplatz von Meran war, mit dem Pfarrplatz, wo die Pfarrkirche St. Nikolaus ist, die eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Stadtzentrums Meran ist. Die Kirche wurde zwischen 14. und 15 Jahrhundert gebaut und ist eine der ersten gotischen Baudenkmäler in Tirol. Ihre hauptsächliches Kennzeichen ist der Turm mehr als 80 Meter hoch, der höchsten der Region.

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